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Was Reiki für mich bedeutet

Durch meine Arbeit als Krankenschwester und Kinesiologin entwickelte ich für mich das Verständnis, dass niemand einen andern heilen kann. Es braucht in jedem Fall die Mitarbeit des Patienten. Selbst für eine Operation muss sich ja der Patient erst einverstanden erklären und mitmachen bevor etwas auszurichten ist. Der Patient muss auch den Willen haben gesund zu werden. Der Körper spürt im Grunde was im gut tut. Allein, dass wir verlernt haben unsern Körper und seine Bedürfnisse wahrzunehmen stellt für sich ein Problem dar. Unsere Natur ist im Grunde so geschaffen, dass wir sehr wohl spüren können was uns gut tut und was nicht. Wir sind so überfüllt von Informationen was alles gesund ist und was nicht, dass es sehr schwer wird unserer Wahrnehmung zu vertrauen. Tatsächlich ist so viel in unseren Köpfen gespeichert. Daran ist auch nichts falsch. Nur ist unsere wahre Natur nicht so angelegt ausschliesslich aus dem Kopf zu funktionieren. Schliesslich gibts ja noch einiges zwischen Kopf und Beinen was zur menschlichen Natur gehört und wir marschieren offensichtlich nicht auf unseren Köpfen umher. Dies wird doch sicher seinen Grund haben. Es geht auch nicht darum kopflos durchs Leben zu gehen. Redensarten wie....Ich sags mal aus dem Bauch heraus...oder mein Herz sagt mir... sind ja nicht von mir erfunden. Für mich geht es darum das ganze menschliche Potential zu nutzen, mit Kopf und Herz aus dem Bauch heraus dem Leben zu begegnen. Dem Leben zu begenen welches jetzt stattfindet, nicht in Zukunft oder in der Vergangenheit, sondern jetzt hier auf dieser Erde. Es klingt ja so logisch und natürlich. Weshalb nur tun wir uns so schwer damit? Es ist ja auch nicht schwierig heutzutage neben sich zu geraten.
Der Alltag fordert uns doch einiges ab. Hektik, Stress, Druck sind für die wenigsten ein Fremdwort. Entspannung ist wohl eher ein Fremdwort geworden. Viele Menschen können gar nicht mehr richtig entspannen. Was könnte also unterstützend sein um mir meine Selbstheilungskräfte wieder bewusst zu machen? Wodurch könnte Entspannung erfahren werden? Kinesiologie hatte ich ja als sehr unterstützend erfahren. Nur wie konnte ich noch mehr
Entspannung und Bewusstsein in meinen Alltag bringen? In der Zwischenzeit hatte ich ja zusätzlich die Ausbildung zur Meditations-lehrerin gemacht und auch Kurse gegeben. Auch dies war ein wichtiges Mittel mit Stille in Kontakt zu kommen. Keine von beiden Erfahrungen hätte ich missen wollen. Der Wunsch immer noch tiefer einzutauchen in das was ich wirklich bin, meine wahre Natur kennenzulernen, hielt mich offen weitere unterstützende Techniken zu erforschen. Schon oft hatte ich den Impuls ein Reikiseminar zu besuchen. Erst als ich einen Teilnehmer an einem meiner Meditationsabenden kennenlernte der Reikilehrer war, schien die Zeit reif in die Materie einzutauchen. Was mich sehr beeindruckte war, wie sehr dieser Reikiehrer betonte, dass er mit Bestimmtheit niemanden heilen könne. Jeder Mensch trage die Verantwortung für sich und könne keinem andern wirklich die Schuld für sein jetzt geben. Genau diese Erfahrung hatte ich doch in der Arbeit mit mir und meinen Kunden auch gemacht. Tatsächlich kam es mir oft wie ein Wunder vor mitzuerleben, was sich so alles lösen durfte, wenn jemand begann die Kraft zu spüren sein Leben in die Hände zu nehmen und Verantwortung zu übernehmen für sich. Ich hatte also meinen Lehrer gefunden und ohne lange zu überlegen meldete ich mich zum nächsten Seminar an.

Die Erfahrung von Entspannung, meiner Selbstwahrnehmung und mein Verständnis für Gesundheit und Krankheit begannen sich zu verändern. Es war als würde ich tiefer in mich zu sinken und Liebe, Freiheit...Sein bekamen für mich ganz andere Inhalte. Durch dieses tiefe Eintauchen in mich erfuhr ich, dass tatsächlich alles da ist, was ich brauche, wie auch Liebe und Freiheit nichts ausserhalb von mir sein kann. Für mich war es als ob ich früher wie ein Staubsauger durch die Gegend maschierte und Liebe, Geborgenheit, Bestättigung stark im Aussen suchte. Nur was ich auch tat, es war nie genug...Obwohl ich zwar gläubig, aber nicht wirklich bibelfest bin, kenne auch ich den Satz:" Liebe deinen Nächsten wie dich selbst"...was uns ja Jesus mit auf den Weg gab. Es heisst ja nicht, liebe deinen Nächsten und tue alles für ihn so wird er dich lieben und alles für dich tun. Nein Liebe ist kein Kuhhandel.

Mit Reiki als Begleiter tauchte ich stets tiefer in die Eigenliebe ein. Es wurde ein Urvertrauen spürbar, welches mir half ganz viele Verhaltensregeln, welche ich mir auferlegte, hinter mir zu lassen. Ich erlaubte mir mehr und mehr authentisch zu sein und wurde deshalb nicht gesteinigt. Im Gegenteil, ich begnete noch nie sovielen offenen Herzen und Liebe floss und fliesst innen wie auch aussen ohne dass ich mich darum zu kümmern brauchte und brauche. In vielen Büchern ist zu lesen: Sei wer du bist. Ob wir dagegen kämpfen oder nicht wir können ja gar nicht wirklich jemand anders sein. Das kostet zuletzt zuviel Energie, diese ewigen Rollenspiele und führt uns ins Leiden. Es macht uns krank. Ist Krankheit da beginnen wir unser Leben zu reflektieren und lernen freundlicher zu uns selber zu sein. Nur steht ja nirgends geschrieben, dass wir unbedingt über Leiden lernen müssen...

Reiki ist für mich inzwischen eine Lebenshaltung geworden wie durch meine Zeilen vielleicht spürbar wurde. Natürlich ist es an dieser Stelle wichtig, einmal mehr zu betonen, dass Meditation, Kinesiologie und natürlich auch Reiki keinen Ersatz bieten für die Schulmedizin. Es ergänzt sich allerdings wunderbar.
   

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