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Wie ich Kinesiologie kennen lernte

Spitalerfahrungen...

Während meiner Ausbildung zur Krankenschwester, oder diplomierten Pflegefachfrau wie es heutzutage genannt wird, wurde mir das Potential aber auch die Grenzen der Schulmedizin bewusst. Es war wunderbar zu erleben, wie zum Beispiel ein Mensch mit Herzinfarkt gerettet werden konnte. Es war im Gegensatz zu früher nicht mehr zwingend, dass jemand an Lungenentzündung sterben musste. Für viele gesundheitlichen Probleme hatte die Schulmedizin eine Antwort. Natürlich erlebte ich wie schon erwähnt auch die Momente der Hilflosigkeit und Ohnmacht.

Nicht desto trotz kam es nicht selten vor, dass Patienten dankbar in ihren Betten lagen und sozusagen ein zweites Leben geschenkt bekamen. Nach so einschneidenden Erlebnissen reflektierten die Patienten oft ihr Leben und machten sich bewusst, dass sie funktionierten, aber nicht lebten und sich unendlich viel Stress antaten. "Ich habe meine Lektion gelernt und werde mir viel mehr Zeit für mich und meine Familie nehmen", war eine häufige Aussage dieser Leute.

Wie oft hatte ich diesen Satz in all seinen Phassetten gehört. Was mich traurig stimmte war, dass es oftmals beim Vorsatz blieb und dieselben Menschen mit derselben Diagnose, wieder im Spital landeten. Immer wieder kam ich zum Schluss, dass es für sehr viele eine zugrosse Hürde war den Alltag umzustellen. Es wurde mehr und mehr der Wunsch in mir wach, für diese Menschen welche ihr Leben ändern wollen eine wirksame Begleitung zu finden und die vom Leben angeeigneten Stressmuster bewusst zu machen und aufzulösen. Wie wäre das schön, wenn Menschen wieder lernen würden zu spüren was ein zuviel ist und wie es anders auch geht.

Ausserdem lernte ich sehr viele Berufskolleginnen kennen, die ausgepowert waren. Diese hatten sich nie etwas gegönnt. Überzeit war normal, auch wenn gewisse Arbeiten hätten delegiert werden können. Was geschah da nur? Wie konnte ich meinen heissgeliebten Beruf ausüben aber nicht auf meine Kosten. Ich sollte doch nicht krank enden, nur weil es mir Freude bereitete den kranken Menschen zu helfen.

Was mich auch immer wieder betroffen machte, waren gewisse Sterbebegleitungen. Was sage ich zu einem Menschen der im Sterben liegt und unter Tränen sagt:" Ich habe mein Leben gar nicht gelebt. ich bin jetzt noch nicht bereit ich müsste noch......"

Ganz speziel unter die Haut ging mir folgendes Erlebnis. Ein Mann kam als Patient zu uns auf die medizinische Abteilung. Er hatte Blut im Stuhlgang und das warum sollte abgeklärt werden. Er war das erste Mal in seinem leben im Spital und stand kurz vor der Pensionierung. Sein Ziel, eine Million zu ersparen um nach der Pensionierung ein feudales Leben zu führen, hatte er erreicht. Er wollte noch soviel mit seiner Frau erleben, da er bis jetzt nie Zeit für sie hatte. Er musste ja hart arbeiten, weil er eben dieses Ziel erst viel Geld zu haben, hatte.

Der Mann war drei Monate bei uns. Er hatte Darmkrebs. Es war ihm nicht mehr vergönnt auch nur für kurz nach Hause zu gehen. Sein schnell fortschreitender schlechter Allgemeinzustand liess es einfach nicht zu. Nach drei Monaten lag er auf dem Sterbebett. Seine Angehörigen hatten nicht die Krafr ihn zu begleiten. Es war für alle Beteiligten zu hart. Was das Ganze noch erschwerte war der tiefe Unfrieden dieses Patienten. Er kämpfte auch noch an seinem Todestag so sehr gegen diese Art zu sterben. Er fluchte, tobte, weinte....ich merke es ist einfach nicht zu beschreiben, was dieser Mensch erlebte. Er haderte mit Gott.

Es war auch hart ihn zu begleiten. Nach hartem gemeinsamen ringen, einen Priester wollte der Patient auch nicht sehen, konnte er im letzten Augenblick doch noch Frieden finden. Frieden, dass der Tod angeklopft hat und mit sich. Er sagte zu mir:" Mädchen, ich habe gelernt, wie man nicht Leben sollte. Vielleicht gibt der liebe Gott mir in einem andern Leben die Chance es besser zu machen. Ich weiss ja nicht wie es weiter geht mit mir,.Ich spüre nur, dass es weiter geht...Erzähle so vielen Menschen wie möglich von meiner Geschichte. Sie sollen es besser machen...und aus meiner Geschichte lernen."

Jetzt wenn ich dieses Erlebnis aufschreibe kommt es mir so unwirklich vor, wie im Film..und doch weiss ich ja, das ich dies erlebt habe....

... und ihre Lehre

Für mich wurde auf jeden Fall deutlich, dass jeder und somit auch ich, ganz schnell in ein Fahrwasser kommen kann wo er sich nicht mehr spürt und einfach funktioniert. Manche rennen wie blind einem Ziel hinterher, andere funktionieren einfach wie sie meinen, dass es die andern von ihnen erwarten und merken gar nicht was sie sie wirklich möchten....Da gäbe es wohl noch viele verschiedene Varianten aufzuzählen...Ich war damals schon überzeugt, dies muss doch nicht zwingend so sein.

Zum Glück kannte ich ja auch Menschen, die sehr wohl ihr Leben genossen, trotz Probleme und viel Arbeit. Da gab es zum Beispiel diesen Patienten der sein Bein amputieren musste. Während seines sechs monatigen Spitalaufenthaltes hatte ich ihn nie wirklich verzweifelt erlebt. Er hatte Wunden die ganz schlecht heilten. Da war sein Diabetes(Zuckerkrankheit) der immer wieder seine eigenen Wege ging..und, und, und...Aber er war nie verzweifelt. Nur selten war er traurig oder schlecht gelaunt. In der Tiefe hatte dieser Mensch einfach einen Frieden der uns alle faszinierte. Er tröstete seine Mitpatienten, welche bei weitem VerschiedeneWege-mediumkein solches Schicksal wie er hatten...Es gäbe unendlich viele weitere Beispiele die mich immer wieder sehr nachdenklich stimmten und grundsätzliche Fragen wurden in mir wach...

Also ging ich auf die Suche nach einer Methode die mich Lernen sollte das Leben bewusst und eigenverantwortlich zu leben. Etwas was mir auch das Werkzeug in die Hände legte Menschen ihre wahre Natur wieder zu entdecken und ihr Leben bewusst zu leben. Allerdings stand es erst an bei mir anzufangen...

Kinesiologie?

Wie das Leben so spielt erzählte mir genau in dieser Zeit eine Freundin, sie sei bei jemandem gewesen, der ihre Narben entstört habe und sie fühle sich fit wie noch nie. Ich musste über dieses kindliche Begeisterung schmunzeln. Viele Menschen haben nicht sogenannt entstörte Narben und machten mir als Krankenschwester einen fiten Eindruck. Allerdings wollte ich meiner Freundin die Freude nicht dämpfen und liess mich überreden meine Narben auch zu entstören. So wie sie mir die Behandlung beschrieb konnte dies zumindest nicht schaden. Also wollte ich ihr diese Freude machen...und dafür bin ich ihr und mir heute noch dankbar. Hier war mein Start Kinesiologie kennezulernen und oft oft auch zu staunen...

Natürlich beschränkte sich meine kinesiologische Behandlung nicht auf Narben entstören. Meine Kinesiologin erklärte mir den Muskeltest. Zeigte mir auf welche Meridiane blockiert oder nicht voll fliessend waren und konnte mir sogar wertvolle Hinweise geben, wie ich sogar meinen blockierten Gefühlen, also solche die ich nicht haben wollte...nicht fühlen wollte, begegnen konnte. Ich blieb etwas mehr als ein Jahr, wenn ab einer gewissen Zeit auch nur noch monatlich und manchmal weniger, dran. Ich fühlte mich zusehends besser was mich erstaunte, weil ich mich ja vorher gar nicht wirklich schlecht fühlte. Ich hatte einfach nur viele unbeantwortete Fragen, welche mich aber nicht quälten, sondern einfach interessierten.

Ein Jahr später begann ich Träume, die ich auch als solche sah, tatsächlich konkret anzugehen. Ich organisierte eine jährige Weltreise. Ich arbeitete fleissig und legte konsequent jeden möglichen Franken und Rappen auf die Seite. Danach durfte ich Australien,Neuseeland, Amerika und Kanada während eines ganzen Jahres mit einem kleinen eigenen Wohnmobil erforschen. Das lustige daran war, dass ich gar keinen Zusammenhang sah mit der kinesioloischen Behandlung und der Reise. Erst unterwegs wurde mir bewusst, dass ich soviel Energie hatte meine Wünsche und Träume umzusetzen und nicht auf das Konto, irgendwann in meinem Leben...spätestens nach meiner Pensionierung werde ich.., schob. Als mir das bewusst wurde wollte ich unbedingt auch Kinesiologin werden um diese Behandlungsform von der Behandler- Seite kennenzulernen.

Kinesiologie!

Nach einem Jahr kam ich also wieder in die Schweiz und besuchte umgehend eine Schule. Vier Jahre später hatte ich das Diplom in der Hand. Für mich eröffnete sich die Erfüllung eines Wunsches...ich hatte eine sinnvolle Ergänzung zu meinem Krankenschwesterberuf gefunden.

Natürlich wolte ich auch as Krankenschwester weiterarbeiten, denn dieser Beruf lag mir ja am Herzen. Doch schon bald kamen Freunde und Nachbarn zu mir um sich behandeln zu lassen. Allmählich rfliegenderVogel-smalleduzierte ich das arbeiten im Spital und eröffnete ein Praxis. Seit 15 Jahren begleite ich nun schon Menschen kinesiologisch. Obwohl ich noch nie irgend eine Annonce aufgegeben habe finden viele Menschen den Weg in meine Praxis. Sie haben durch Kunden die sich bei mir kinesiologisch begleiten liessen, von mir gehört. Natürlich geht es dabei nicht um meine Person, sondern um die Behandlungsform Kinesiologie. In den 15 Jahren habe ich natürlich viele weitere Seminare besucht um immer wieder Möglichkeiten zu finden weiterzugehen, Antworten zu finden, wenn sich Grenzen zeigten....und dies ist ja eine endlose Geschicht. Es darf immer weiter geforscht werden.......doch dies ist ein anderes Kapitel.

Kinesiologie ist nach wie vor der rote Faden in meiner Arbeit...der aufmerksame Leser hat ja jetzt eine Ahnung warum....

  

   

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